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Hamburgisches Gesetz
zur Übertragung richterlicher Aufgaben
auf den Rechtspfleger
(HmbRpflG)
Vom 10. Mai 1971
Fundstelle: HmbGVBl. 1971, S. 89
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: geändert durch Gesetz vom 16. Januar 1989 (HmbGVBl. S. 5)
 

Der Senat verkündet das nachstehende von der Bürgerschaft beschlossene Gesetz:

 

§ 1

Dem Rechtspfleger werden folgende vom Richter wahrzunehmende Geschäfte des Amtsgerichts übertragen:

1.

die Erteilung von Unschädlichkeitszeugnissen nach den §§ 35 bis 42 a des Hamburgischen Ausführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch in der Fassung vom 1. Juli 1958 (Sammlung des bereinigten hamburgischen Landesrechts I 40-e),

2.

die abweichende Feststellung der Mündelsicherheit von Hypotheken, Grundschulden oder Rentenschulden nach § 74 Satz 2 des Hamburgischen Ausführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch .


 

§ 2

Die §§ 4 bis 12 und 28 des Rechtspflegergesetzes vom 5. November 1969 (Bundesgesetzblatt I Seite 2065) in der jeweils geltenden Fassung finden Anwendung.

 

§ 3

Dies Gesetz tritt mit dem Beginn des zweiten Kalendermonats nach der Verkündung in Kraft.

Ausgefertigt Hamburg, den 10. Mai 1971.

Der Senat