Dokumentansicht

Verordnung
über die Erhaltung baulicher Anlagen in Barmbek-Nord
Vom 27. Dezember 2018
Fundstelle: HmbGVBl. 2019, S. 13
 

Auf Grund von § 172 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Baugesetzbuchs in der Fassung vom 3. November 2017 (BGBl. I S. 3635) in Verbindung mit § 4 und § 6 Absatz 1 des Bauleitplanfeststellungsgesetzes in der Fassung vom 30. November 1999 (HmbGVBl. S. 271), zuletzt geändert 23. Januar 2018 (HmbGVBl. S. 19, 27), sowie § 1 Satz 1 der Weiterübertragungsverordnung-Bau vom 8. August 2006 (HmbGVBl. S. 481), zuletzt geändert am 23. Januar 2018 (HmbGVBl. S. 19, 27), wird verordnet:

 

Einziger Paragraph

(1) Diese Verordnung gilt für die in der anliegenden Karte durch eine schwarze Linie abgegrenzte Fläche im Stadtteil Barmbek-Nord (Bezirk Hamburg-Nord, Ortsteile 427, 428 und 429).

Das Gebiet wird wie folgt begrenzt:

Nordgrenze des Flurstücks 3085 (Hellbrookstraße, von Hausnummer 83 bis Hausnummer 55), über das Flurstück 6100 (Fuhlsbüttler Straße), Nordgrenze des Flurstücks 3205 (Hellbrookstraße, von Hausnummer 51 bis Hausnummer 13), Süd- und Westgrenze des Flurstücks 2383, über die Flurstücke 6930 (Hardorffsweg) und 614 (U-Bahntrasse U3), Südgrenze des Flurstücks 5775 (Kleingärten), über das Flurstück 5774 (Grünzug), Ostgrenze des Flurstücks 5963 (Rübenkamp, von Haunummer 50 bis Hausnummer 88) über die Flurstücke 5963 (Rübenkamp), 6083 (Alte Wöhr) und 6202 (Rübenkamp), Ostgrenze des Flurstücks 6202 (Rübenkamp, bis Hausnummer 138), über das Flurstück 6202 (Rübenkamp, Fußweg) bis Westgrenze des Flurstücks 2388 (Lauensteinstraße), über das Flurstück 2388 (Lauensteinstraße) bis zur Westgrenze des Flurstücks 2387 (Hartzloh), Südgrenze des Flurstücks 2387 (Hartzloh), über das Flurstück 6206 (Fuhlsbüttler Straße), Ostgrenze des Flurstücks 6206 (Fuhlsbüttler Straße, von Hausnummer 386 bis Hausnummer 468), Südgrenze des Flurstücks 1 (Meister-Bertram-Straße), Westgrenze des Flurstücks 3826 (Meister-Francke-Straße, von Hausnummer 39 bis Hausnummer 37), über das Flurstück 3826 (Meister-Francke-Straße), Südwestgrenze des Flurstücks 4568 (Schmachthäger Straße) entlang Flurstück 4553 (Grünfläche) und Flurstück 11 (Fußweg), Südwestgrenze des Flurstücks 4568 (Schmachthäger Straße, Hausnummer 57 bis Hausnummer 1), über das Flurstück 4574 (Rümkerstraße) bis zur Westgrenze des Flurstücks 5940 (Steilshooper Straße), Westgrenze des Flurstücks 5940 (Steilshooper Straße) entlang Flurstück 5899 (Spielplatzfläche) und Flurstück 4570 (Elligersweg), Westgrenze des Flurstücks 5940 (Steilshooper Straße, Hausnummer 237 bis Hausnummer 171), Westgrenze des Flurstücks 5940 (Steilshooper Straße) bis zum Flurstück 5205 (Grünfläche), Nordgrenze des Flurstücks 5205 (Grünfläche), über die Flurstücke 5205 (Grünfläche), 865 (U-Bahntrasse U3), 3834 (Peiffersweg) und 416 bis zur Westgrenze des Flurstücks 3575, Westgrenze des Flurstücks 3575, Westgrenze des Flurstücks 3588, Westgrenze des Flurstücks 328 der Gemarkung Barmbek.

(2) Zur Erhaltung der städtebaulichen Eigenart des Gebiets auf Grund seiner städtebaulichen Gestalt bedürfen in dem in Absatz 1 bezeichneten Gebiet der Rückbau, die Änderung, die Nutzungsänderung sowie die Errichtung baulicher Anlagen der Genehmigung, und zwar auch dann, wenn nach den bauordnungsrechtlichen Vorschriften eine Genehmigung nicht erforderlich ist. Die Genehmigung zum Rückbau, zur Änderung oder zur Nutzungsänderung darf nur versagt werden, wenn die bauliche Anlage allein oder im Zusammenhang mit anderen baulichen Anlagen das Ortsbild, die Stadtgestalt oder das Landschaftsbild prägt oder sonst von städtebaulicher, insbesondere geschichtlicher oder künstlerischer Bedeutung ist. Die Genehmigung zur Errichtung der baulichen Anlage darf nur versagt werden, wenn die städtebauliche Gestalt des Gebiets durch die beabsichtigte bauliche Anlage beeinträchtigt wird.

(3) Es wird auf Folgendes hingewiesen:

Unbeachtlich werden

a)

eine nach § 214 Absatz 1 Satz 1 des Baugesetzbuchs beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften und

b)

nach § 214 Absatz 3 Satz 2 des Baugesetzbuchs beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung dieser Verordnung schriftlich gegenüber dem örtlich zuständigen Bezirksamt unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind.

Hamburg, den 27. Dezember 2018.
Das Bezirksamt Hamburg-Nord

 

Anlage

Link auf Abbildung
Abbildung in Originalgröße in neuem Fenster öffnen