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Verordnung
über das Überschwemmungsgebiet der Alster
zwischen der Landesgrenze
und der Fuhlsbütteler Schleuse
Vom 16. Januar 1979
Fundstelle: HmbGVBl. 1979, S. 10
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: zuletzt geändert durch Artikel 33 Nr. 3 der Verordnung vom 29. September 2015 (HmbGVBl. S. 250, 255)
 

Auf Grund von § 52 Absatz 1 Buchstabe b und § 53 Absätze 5 und 6 des Hamburgischen Wassergesetzes - HWaG - vom 20. Juni 1960 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 335) wird verordnet:

 

§ 1

(1) In den Gemarkungen Duvenstedt, Wohldorf, Ohlstedt, Bergstedt, Lemsahl-Mellingstedt, Sasel, Poppenbüttel, Wellingsbüttel, Hummelsbüttel, Klein Borstel, Fuhlsbüttel und Ohlsdorf werden die beiderseits der Alster liegenden, in den Lageplänen im Maßstab 1: 1000 rot eingetragenen Landflächen zu Überschwemmungsgebieten erklärt.

(2) 1 Die Lagepläne sowie der ihnen vorangestellte Übersichtsplan sind Teil dieser Verordnung. 2 Ihr maßgebliches Stück ist beim Staatsarchiv, je eine Ausfertigung bei der Behörde für Umwelt und Energie sowie bei den Bezirksämtern Hamburg-Nord und Hamburg-Wandsbek zur kostenfreien Einsicht für jedermann niedergelegt.

 

§ 2

(1) Über das Genehmigungserfordernis nach § 53 Absatz 1 HWaG für das Erhöhen oder Vertiefen der Erdoberfläche sowie das Herstellen, Verändern oder Beseitigen von Anlagen hinaus bedarf einer Genehmigung der Wasserbehörde, wer in den in § 1 bezeichneten Überschwemmungsgebieten Stoffe lagern oder Bodenbestandteile entnehmen will.

(2) Keiner Genehmigung nach § 53 Absatz 1 HWaG bedarf, wer in den in § 1 bezeichneten Gebieten Bäume oder Sträucher pflanzen will.

 

§ 3

Ordnungswidrig nach § 102 Absatz 1 Nummer 15 HWaG handelt, wer entgegen § 2 Absatz 1 in dem Überschwemmungsgebiet ohne Genehmigung der Wasserbehörde Stoffe lagert oder Bodenbestandteile entnimmt.

Gegeben in der Versammlung des Senats,
Hamburg, den 16. Januar 1979.