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Anordnung über Zuständigkeiten im Tierschutzrecht
Vom 23. Juni 1999

II

(1) Zuständig für die Durchführung des Tierschutzrechts beim Verbringen von lebenden Tieren auf dem Wasser- oder Luftweg über den Hamburger Hafen oder den Flughafen Hamburg ist

die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz.

(2) Sie ist zuständige Behörde nach

1.

§ 4 a Absatz 2 Nummer 2 des Tierschutzgesetzes,

2.

§§ 7 bis 10 a des Tierschutzgesetzes,

3.

§ 11 a Absatz 4 des Tierschutzgesetzes,

4.

§ 15 Absatz 1 Sätze 2 und 5 des Tierschutzgesetzes,

5.

§ 15 a des Tierschutzgesetzes,

6.

§ 16 Absatz 1 Nummer 3 des Tierschutzgesetzes,

7.

§ 16 a Satz 1 des Tierschutzgesetzes, soweit der Bereich Tierversuche betroffen ist,

8.

§ 16 a Satz 2 Nummer 4 des Tierschutzgesetzes,

9.

§ 16 f des Tierschutzgesetzes,

10.

der Versuchstiermeldeverordnung vom 4. November 1999 (BGBl. I S. 2156), zuletzt geändert am 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407, 2462),

11.

§ 14 der Tierschutz-Schlachtverordnung vom 3. März 1997 (BGBl. I S. 405), zuletzt geändert am 13. April 2006 (BGBl. I S. 855, 859),

12.

§ 2 Sätze 3, 6 und 8 der Verordnung über Aufzeichnungen über Versuchstiere und deren Kennzeichnung vom 20. Mai 1988 (BGBl. I S. 639), zuletzt geändert am 13. April 2006 (BGBl. I S. 855, 859),

13.

Artikel 3 Absatz 3 Satz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1255/97

und Grenzkontrollstelle nach Artikel 21 und Artikel 22 Absatz 1 Satz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1/2005.

(3) Bei Betrieben, die Tierversuchsinstituten angegliedert sind, ist sie zuständig für die

1.

Erteilung der Erlaubnis nach § 11 Absatz 1 Nummer 1 des Tierschutzgesetzes,

2.

Aufsicht nach § 16 Absatz 1 Nummer 4 des Tierschutzgesetzes,

3.

Durchführung der Verordnung über Aufzeichnungen über Versuchstiere und deren Kennzeichnung.

(4) Die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz ist

1.

zuständige Behörde nach Artikel 36 Absatz 1 des Europäischen Übereinkommens vom 6. November 2003 über den Schutz von Tieren beim internationalen Transport (revidiert),

2.

zuständig für die Durchführung des Europäischen Übereinkommens vom 18. März 1986 zum Schutz der für Versuche und andere wissenschaftliche Zwecke verwendeten Wirbeltiere (BGBl. 1990 II S. 1487).

(5) Die Aufgaben der obersten Landesbehörde im Sinne von § 16 g Sätze 2 bis 4 des Tierschutzgesetzes werden

der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz

übertragen.