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Gesetz über die Akademie der Polizei Hamburg
und ihren Fachhochschulbereich
(Hamburgisches Polizeiakademiegesetz - HmbPolAG)
Vom 17. September 2013 *

§ 23
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

(1) Den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern obliegen wissenschaftliche Dienstleistungen. Hierzu gehört es, nach Maßgabe der Funktionsbeschreibung der Stelle unter der Verantwortung einer Professorin oder eines Professors, die oder der ein Lehrgebiet leitet, den Studentinnen und Studenten Fachwissen und praktische Fertigkeiten zu vermitteln und sie in der Anwendung wissenschaftlicher Methoden zu unterweisen, soweit dies zur Gewährleistung des Lehrangebots erforderlich ist. Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann nach näherer Bestimmung des Fachhochschulbereichs auch die selbstständige Wahrnehmung der Aufgaben in Lehre und Forschung übertragen werden. Soweit wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Aufgabenbereich einer Professorin oder eines Professors zugewiesen sind, ist diese beziehungsweise dieser weisungsbefugt.

(2) Als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter kann beschäftigt werden, wer die allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen erfüllt und ein geeignetes mit einem Mastergrad oder einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossenes Hochschulstudium nachweist. Bei einer Beschäftigung gemäß Absatz 4 Satz 2 müssen die näheren laufbahnrechtlichen Voraussetzungen erfüllt werden.

(3) Freie Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen grundsätzlich durch die zuständige Behörde im Einvernehmen mit dem Fachhochschulbereich ausgeschrieben werden. Über die Besetzung freier Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheidet die zuständige Behörde. Sie ist dabei grundsätzlich an die Auswahlvorschläge des Fachhochschulbereichs gebunden. Dieser regelt Näheres zur Auswahl durch eine Satzung.

(4) Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in unbefristeten oder befristeten Arbeitsverhältnissen beschäftigt. Zur Wahrnehmung unbefristeter Aufgaben können sie im Akademischen Dienst in der Laufbahn Wissenschaftliche Dienste im Beamtenverhältnis auf Probe mit dem Ziel der Verbeamtung auf Lebenszeit eingestellt werden.