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Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Berufsfachschule für Uhrmacherinnen und Uhrmacher
Vom 25. Juli 2000*

§ 7
Berufsabschluss

(1) Der Berufsabschluss ist erreicht, wenn

1.

in den Prüfungsfächern der berufspraktischen Ausbildung jeweils mindestens ausreichende Endnoten erzielt wurden,

2.

die Endnoten in den schriftlichen Prüfungsfächern beziehungsweise Prüfungsbereichen mindestens ausreichend sind oder mangelhafte Leistungen durch mindestens gute Leistungen in einem der anderen Prüfungsfächer beziehungsweise Prüfungsbereiche oder befriedigende Leistungen in zwei anderen Prüfungsfächern beziehungsweise Prüfungsbereichen ausgeglichen werden können, und

3.

in allen anderen Unterrichtsfächern, in den Lernfeldern und in der zusammengefassten Note des Wahlpflichtbereichs im Zeugnis mindestens ausreichende Leistungen erzielt wurden oder für nicht ausreichende Leistungen ein Ausgleich entsprechend § 5 Absatz 3 vorliegt und der Ausgleich nicht entsprechend § 5 Absatz 4 ausgeschlossen ist.

Die Endnoten für die Prüfungsfächer der berufspraktischen Ausbildung ergeben sich jeweils aus dem arithmetischen Mittel der Vornote des Faches und der für dieses Fach erhaltenen Teilprüfungsnote nach § 6 Absatz 2 Satz 4. Die Endnoten für die beiden Prüfungsbereiche Uhrentechnik sowie Service und Instandhaltung werden jeweils wie folgt gebildet: Aus dem ungewichteten arithmetischen Mittel der jeweils letzten Zeugnisnoten aus den Lernfeldern, die dem jeweiligen Prüfungsbereich zugeordnet sind, wird für jeden Prüfungsbereich eine Vornote gebildet. Die Note der jeweiligen Prüfungsarbeit wird sodann mit der Vornote des jeweiligen Prüfungsbereichs als arithmetisches Mittel zur Endnote zusammengeführt. Die Endnoten für die weiteren schriftlichen Prüfungsfächer ergeben sich aus den Vornoten der jeweiligen Fächer und der Prüfungsnote. Sie werden ebenfalls als arithmetisches Mittel gebildet.

(2) Schülerinnen und Schüler, welche die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nummer 3 nicht erfüllen, können in höchstens einem Fach oder Lernfeld, in dem die Leistungen mit mangelhaft bewertet wurden, eine mündliche Zusatzprüfung ablegen, um ihre Zeugnisnote zu verbessern. Bei der Berechnung der Zeugnisnote findet § 29 Absatz 2 APO-AT entsprechende Anwendung. § 6 Absatz 4 bleibt unberührt.