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Hamburgisches Gesetz zur Ausführung des Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrages
(Hamburgisches Glücksspieländerungsstaatsvertrags-Ausführungsgesetz - HmbGlüÄndStVAG)
Vom 29. Juni 2012 *)

§ 5
Annahmestellen

(1) Eine Annahmestelle betreibt, wer auf Grund eines privatrechtlichen Vertrages mit dem Veranstalter von Glücksspielen in Hamburg ( § 4 Absatz 1 oder Absatz 4 ) in dessen Vertriebsorganisation eingegliedert ist und auf dieser Basis Glücksspiele vermittelt ( § 3 Absatz 5 GlüStV ).

(2) In einer Annahmestelle dürfen außerdem Lotterien mit geringem Gefährdungspotential ( §§ 12 bis 18 GlüStV ) vertrieben werden. Zusätzlich kann eine Erlaubnis zur Betätigung als Lotterieeinnehmer der GKL Gemeinsame Klassenlotterie der Länder nach Maßgabe des § 6 erteilt werden.

(3) Eine Annahmestelle darf nicht in einer Spielhalle oder einem ähnlichen Unternehmen eingerichtet werden.

(4) Anzahl und Einzugsgebiet der Annahmestellen sind an den Zielen des § 1 GlüStV auszurichten.

(5) Der Antrag zum Betrieb einer Annahmestelle kann nur von dem Veranstalter im Sinne des § 4 Absatz 1 oder Absatz 4 gestellt werden.