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Verordnung
zum Schutz von Landschaftsteilen in der
Gemarkung Tatenberg
Vom 23. März 1976 1)

§ 5

(1) Die §§ 2 und 3 gelten nicht für:

1.

die übliche Wohn- und Gartennutzung, sofern sie dem Zweck dieser Verordnung nicht widerspricht,

2.

die üblichen Nutzungen und pflegerischen Maßnahmen in der Garten-, Land- und Forstwirtschaft, sofern sie dem Zweck dieser Verordnung nicht widersprechen,

3.

betriebsnotwendige Bauten in bestehenden gartenbaulichen und landwirtschaftlichen Betrieben,

4.

das Feuermachen im Freien im Zusammenhang mit der garten-, land- und forstwirtschaftlichen Nutzung,

5.

die zur Pflege von Hecken, Bäumen und Gehölzen erforderlichen Maßnahmen,

6.

die rechtmäßige Ausübung der Jagd und Fischerei,

7.

die unerlässlichen Abwehrmaßnahmen gegen Kulturschädlinge und lästige Insekten,

8.

das Anbringen von Schrifttafeln, die auf den Schutz des Landschaftsschutzgebietes hinweisen oder als Ortshinweise dienen,

9.

die zur Erhaltung der Hochwasserschutzanlagen notwendigen Maßnahmen,

10.

die erforderlichen Maßnahmen im Rahmen der Gewässerunterhaltungspflicht sowie die Maßnahmen der Wasser- und Bodenverbände nach der Ersten Wasserverbandverordnung vom 3. September 1937 (Sammlung des bereinigten hamburgischen Landesrechts II 753-a-1) zur Erfüllung ihrer satzungsmäßigen Aufgaben.

(2) Die Naturschutzverordnung bleibt unberührt, soweit sie den Vorschriften dieser Verordnung nicht widerspricht.

(3) Die Baumschutzverordnung vom 17. September 1948 (Sammlung des bereinigten hamburgischen Landesrechts I 791-i) mit der Änderung vom 25. April 1972 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 78) findet im Landschaftsschutzgebiet keine Anwendung.