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Verordnung
zum Schutz von Landschaftsteilen in der
Gemarkung Ost-Krauel
Vom 19. April 1977

§ 2

(1) Im Landschaftsschutzgebiet ist es verboten,

1.

an anderen als den hierfür bezeichneten Plätzen zu zelten,

2.

die Ruhe der Natur oder den Naturgenuss durch Lärmen oder auf andere Weise zu stören,

3.

das Gelände zu verunreinigen,

4.

im Freien Feuer anzumachen,

5.

wild wachsende Pflanzen oder Pflanzenteile (z.B. Schmuckreisig) zu entnehmen oder zu beschädigen, unbeschadet des Sammelns von Heilkräutern und dergleichen auf Grund eines nach § 9 der Naturschutzverordnung vom 18. März 1936 (Sammlung des bereinigten hamburgischen Landesrechts II 791-a-2) mit der Änderung vom 25. April 1972 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 78) ausgestellten Erlaubnisscheins,

6.

wild lebende Tiere zu fangen oder zu töten, ihnen nachzustellen oder zu ihrem Fang geeignete Vorrichtungen anzubringen,

7.

Nester, Eier, Larven oder Puppen, insbesondere von Waldameisen, fortzunehmen oder zu beschädigen.

(2) In besonderen Fällen können Ausnahmen zugelassen werden.