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Verordnung über den Verkehr im
Hamburger Hafen und auf anderen Gewässern
(Hafenverkehrsordnung)
Vom 12. Juli 1979

§ 41c
Begriffsbestimmungen für die Ballastwasserbehandlung

Im Sinne der §§ 41a und 41b dieser Verordnung sind

1.

Ballastwasser: jegliches Wasser einschließlich der darin enthaltenen Schwebstoffe, das an Bord eines Schiffes genommen wird, um den Trimm, die Krängung, den Tiefgang, die Stabilität oder die Spannung eines Schiffes zu regulieren;

2.

Sediment: jegliche aus Ballastwasser ausgefallene Stoffe, die sich in einem Schiff abgelagert haben;

3.

Schiff: jedes seegehende Fahrzeug, das im Wasser betrieben wird, insbesondere auch Unterwassergerät, schwimmende Plattformen, Geräte und Produktions-, Lager- und Verladeeinheiten, wenn es Seegewässer seewärts der Grenze des Küstenmeeres befährt, ausgenommen Binnenschiffe.