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Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Studienkollegs Hamburg
(APO-SH)
Vom 20. Juli 2005*)
§ 40
Feststellungsprüfung für Externe

(1) Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die im laufenden Ausbildungsabschnitt kein Studienkolleg besucht haben, welches die Feststellungsprüfung durchführt, aber ihren Wohnsitz in Hamburg haben, können an der Feststellungsprüfung für Externe teilnehmen. Zugelassen wird, wer Kenntnisse der deutschen Sprache auf dem Niveau C1 durch ein von der zuständigen Behörde anerkanntes Sprachzertifikat nachweisen kann, im Übrigen durch eine Vorprüfungsdokumentation (VPD) von uni assist den in § 33 genannten Bildungsnachweis erbringt und nicht mehr als einmal an der Feststellungsprüfung in Hamburg oder in einem anderen Land in der Bundesrepublik Deutschland ohne Erfolg teilgenommen hat. In besonders gelagerten Einzelfällen kann das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses Ausnahmen genehmigen.

(2) Die Feststellungsprüfung für Externe besteht aus einem schriftlichen Teil nach § 38 Absätze 1 und 2 und einem mündlichen Teil. Prüfungsfach ist jedes Pflichtfach des Fachkurses. Mündlich wird in jedem Prüfungsfach geprüft, das nicht schriftliches Prüfungsfach ist. Die mündliche Prüfung dauert in der Regel 20 Minuten. Zur Vorbereitung auf die Prüfungsaufgaben kann dem Prüfling eine Vorbereitungszeit von bis zu 30 Minuten gegeben werden. Im Übrigen gelten die Vorschriften des Teils A dieser Verordnung entsprechend, soweit sie nicht den Besuch des Studienkollegs Hamburg voraussetzen.

(3) Anträge auf Zulassung zur Feststellungsprüfung können bis zum 30. September beziehungsweise bis zum 31. März eines Jahres für den jeweils folgenden Prüfungstermin gestellt werden. Im Antrag ist anzugeben, nach welchem Fachkurs nach § 36 Absatz 2 die Feststellungsprüfung erfolgen soll und, soweit Wahlmöglichkeiten bestehen, welches Prüfungsfach gewählt wird.

(4) In dem Fachkurs W kann die Prüfung einmal jährlich im Sommersemester in englischer Sprache abgenommen werden. Die Absätze 1 bis 3 gelten mit folgenden Maßgaben: Anträge auf Zulassung können abweichend von Absatz 3 Satz 1 nur bis zum 31. März eines Jahres gestellt werden. Zur Prüfung zugelassen wird nur, wer sich hinreichend vorbereitet hat und glaubhaft macht, im Anschluss an die Prüfung in einen englischsprachigen Studiengang einer Hochschule immatrikuliert zu werden. Der Nachweis eines Wohnsitzes in Hamburg ist nicht erforderlich. Anstelle der nach Absatz 1 geforderten Kenntnisse der deutschen Sprache sind für die Zulassung Kenntnisse der englischen Sprache auf dem Niveau C 1 durch ein von der zuständigen Behörde anerkanntes Sprachzertifikat nachzuweisen. Kenntnisse der deutschen Sprache auf dem Niveau A2 sind bis spätestens zu Beginn der mündlichen Prüfung durch ein von der Behörde anerkanntes Sprachzeugnis nachzuweisen. In Abweichung von Absatz 2 Satz 2 findet in den Fächern Englisch und Deutsch keine Prüfung statt. Als Mitglied des Fachprüfungsausschusses nach § 16 Absatz 2 kann anstelle einer Fachlehrkraft eine Dozentin oder ein Dozent der aufnehmenden Hochschule mit entsprechender Qualifikation bestimmt werden. § 20 Absatz 8 gilt mit der Maßgabe, dass die Note mangelhaft in beiden schriftlichen Prüfungen oder die Note ungenügend in einer schriftlichen Prüfung dazu führt, dass die Prüfung insgesamt als nicht bestanden gilt. Das nach § 28 Absatz 1 zu erteilende Zeugnis weist keine Benotung für die Fächer Englisch und Deutsch aus und enthält den Zusatz: „Berechtigt nur zur Zulassung zu einem englischsprachigen Studiengang.“ Die Durchschnittsnote wird ohne Einbeziehung der Fächer Englisch und Deutsch gebildet.